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Benefiz for Kids ist Leben

Warum so eine Überschrift. Eigentlich ganz einfach. Der Titel klingt vielleicht etwas pathetisch, aber ich und sicher Ihr auch alle durften einen Tag pures Leben genießen. Stress in allen Bereichen wichen im Laufe des Tages der Erkenntnis, „He, wir machen hier was Gutes.“.
Ich habe teilweise melancholische, teils wuchtige Texte gehört. Bässe bohrten sich in meine Ohren, doch das Schönste war doch, dass wir miteinander auf vielfache Weise miteinander kommuniziert haben. Ihr, die Künstler habt für die Kids, für uns, aber auch für Euch gesungen oder einfach mal Instrumente sprechen lassen. Silli hat sich größte Mühe gegeben, dass es einigermaßen, was heißt einigermaßen, reibungslos läuft.
Wir haben uns ausgetauscht und kennen gelernt. Wir haben gelacht, manchmal auch etwas zusammen getrunken und dabei immer irgendwo im Hinterkopf gehabt, dass wir einigen kleinen Knirpsen etwas mehr Lebensqualität geben können.
Ich bitte darum zu bedenken, dass diese Zeilen kein Fazit sein sollen, denn das steht mir nicht zu, sondern einfach mal ein Dankeschön an alle, die dabei waren. Die Macher, die Helfer, die Fans. Diese Unterteilung ist eigentlich auch schon wieder nichtig, denn alle die da waren, muss man Macher nennen, denn alle haben dazu beigetragen, dass wir einen schönen Tag erleben durften.
Es hat sich gezeigt und das wussten wir alle, dass kein Mainstream dazu notwendig ist, dass wir unser Leben und das anderer bereichern können. Künstler, Organisatoren, Helfer auf allen Ebenen und alle die dabei waren können das wohl mit Fug und Recht von sich behaupten. Es ist doch schön, dass alle auf Ihre Art und Weise anders sind als ein ziemlich großer Teil der sich selbst vernichtenden Welt.
Doch was immer bleiben wird und verbindet ist eben Musik und die ehrliche Hingabe füreinander. Das war Kommunikation auf höchster Ebene und ich hatte Freude daran. Heute möchte ich einfach „DANKE“ sagen für einen  schönen Tag in meinem  Lebens.

Morgen werde ich versuchen, möglichst nüchtern das Erlebte Revue passieren zu lassen.
Ja, manche haben gedacht, der Typ macht die Bar, aber ich war eigentlich hinter der Bar, um mir Notizen zu machen zu Acts, Erlebtem, Erzählten und so vielleicht, „So Silli es will!“ im nächsten Jahr noch einiges besser machen zu können. Nicht allein, denn das können wir nur gemeinsam.

Also Silli, bitte tief durchatmen, sacken lassen und dann von Neuem beginnen. Denk daran, dass Du nicht allein bist, sondern eine Vielzahl von Leuten hinter Dir steht, hinter der Idee und wieder einen Tag voller „Leben“ genießen möchten.

Ich habe mir heute das volle Kontrastprogramm verordnet. Soll heißen 6:45 aufstehen (wie gemein ;-) ), ordentlich frühstücken, meine gepeinigten Knochen kurieren (von was eigentlich) und dann Familie und einen Film, den ich schon seit langem antun wollte. „Das Labyrinth der Wörter“ hat mich bewegt, fast genauso wie der gestrige Tag. Auch darin geht es um Kommunikation und um die schönen und vor allem einfachen Seiten des Lebens.

Lasst uns dem „Benefiz for Kids“ auch im nächsten Jahr Leben einhauchen!!!

Liebe Silli,

Leben erfordert Mut (den hast Du),
Leben erfordert Freunde (die hast Du und die sind da für Dich wie Du für sie),
Leben erfordert Kreativität und eine Portion Idealismus!

Also Danke

Stan

Posted on Oktober 9th, 2011 by MyZero  |  No Comments »

Freak-Show

Manchmal gehe ich einfach durch die Straßen, tauche ein in die Welt von Hast, Kommerz und Egoismus. Beobachte und runzle meine Stirn, denn eigentlich ist es für mich schwer zu begreifen, wie das Leben an all den Lebenswilligen vorbeizieht.
Falls ihr das auch manchmal macht, so werdet ihr sicherlich bemerkt haben, das der Blick meist geradeaus geht. Kein Links oder Rechts, nur leicht gesenkt und geradeaus. Der gesenkte Kopf scheint dabei zu sagen, sprich mich nur nicht an. Der starre Blick nach vorn soll dabei scheinbar nicht durch Unerwartetes oder gar Schönes abgelenkt werden.
Manchmal wird dann doch der Blick aus seiner Starre gerissen, versucht sich jedoch gleich wieder zu fangen. Was ist passiert das die Welt um uns herum kaum noch wahr genommen wird. Kinder weinen und kaum einer bemerkt es, Leute werden verprügelt wegen eines Blicks, der scheinbar nicht geradeaus ging. Müll überflutet uns, geistiger und materieller Müll.
Bei meinen Spaziergängen durch die Stadt, die sich Hauptstadt nennt, fallen mir dann hin und wieder Menschen auf, die der Starre entflohen sind. Sie liegen auf Wiesen, Lachen, Scherzen und freuen sich über Dinge, die selbstverständlich und doch meist unbemerkt bleiben. Das Spiel von Mimik und Sprache scheint kaum noch zu interessieren. Nur einigen wenigen, die nicht fixiert sind in ihrer Ausweglosigkeit.
Manchmal werde ich von einigen als Freak bezeichnet. Doch bei meinen Spaziergängen durch Straßen und Gassen frage ich mich dann, wer eigentlich Teil der Freak-Show ist. Bin ich der Freak oder sind es all die anderen, die nicht versuchen über ihren Schatten zu springen, die nichts riechen, schmecken, fühlen und erleben wollen. Die nur schnell fliehen in die Trostlosigkeit ihres Lebens.
Ist es Leben, wenn man sich kaum noch an Schönem erfreuen kann, sich nicht mehr erschrecken oder keine Gefühle nach außen tragen möchte?
Oft sind es einfache Klänge, die mich beflügeln, Gerüche, die mich inspirieren und ein Lächeln oder eine Träne, die mich zum Nachdenken animiert. Wahrnehmung leben, machen das Freaks oder sind es nicht die kleinen Dinge, die uns erst daran erinnern, wie schön es sein kann, wenn man lebt.
Es tut mir leid, aber ich lächle gern, rieche gern, fühle gern und bin gerne Mensch.

Posted on Mai 20th, 2011 by MyZero  |  No Comments »

Hallo auf Neo Street.

Warum gibt es NeoStreet?

Gitarre

Den Namen der Website habe ich gewählt, weil es ja hier vornehmlich um mich geht. Dabei ist das Leben wie eine Straße. Es hat einen anfang, nimmt einige Kurven mit sich und endet irgendwann und irgendwo. Dabei sind vor allem die Häuser und Sehenswürdigkeiten sowie die Menschen, die eine Straße bevölkern, dass was eine Straße ausmacht. Manche Straßen vergißt man sofort wieder, doch an anderen erinnert man sich ein Leben lang.

Ich möchte Euch in meine Straße des Lebens entführen. Erlebt die Häuser, Menschen und Sehenswertes, was meine Straße ausmacht.
Werdet Teil meiner Straße und erlebt meine Straße aktiv.

Ich würde mich riesig freuen.

Euer Neo

Posted on Dezember 27th, 2010 by neo  |  No Comments »

 
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